Migränebehandlung

Migräne und andere Kopfschmerzenarten sind häufig eine Überlastungsreaktion des Körpers auf Organ- oder Stoffwechselstörungen. Eine Organbelastung kann beispielsweise durch Toxine, Medikamenteneinnahme, aber auch Zahnstörfelder hervorgerufen werden. Ebenfalls können Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich eine Migräne auslösen. Ursache hierfür können  Fehlhaltung, einseitige oder Fehl-Belastung des Bewegungsapparates oder ein Beckenschiefstand sein. Weitere ungünstige Faktoren sind Stress, psychische und physische Belastungen, Schlafmangel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien u.v.m.. Nicht selten kommen bei einem Patienten/ einer Patientin auch mehrere Faktoren zusammen.

Ein Migräne-Leiden sollte daher auf mehreren Ebenen behandelt werden. Im Vordergrund stehen meist eine Darm- und Stoffwechselsanierung. Homöopathische Mittel können unterstützend eingesetzt werden, um im Körper wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Ebenfalls zu empfehlen sind Entspannungstechniken, um Stress abzubauen.

Dank der ganzheitlichen Therapie, bei der die eigentliche Ursache des Migräneleidens behandelt wird, kann auf die übliche schulmedizinische Akutbehandlung mit Acetylsalicylsäure (Aspirin), Paracetamol, Ibuprofen oder gar Ergotamin oder Triptan häufig ganz verzichtet werden. Durch Einstellen oder Reduzieren einer (Dauer-) Medikation verringert sich die Organbelastung (s.o.), was wiederum dem gesamten Organismus zugute kommt und die Migräneanfälle verhindern, zumindest reduzieren oder spürbar abschwächen kann.

Zu den Thrapien der ersten Wahl, sowohl zur Akut-Behandlung, als auch zur längerfristigen Reduzierung der Frequenz und Intensität der Migräneanfälle, kommt auch eine Akkupunkturbehandlung nach den Richtlinien der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zum Einsatz.


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